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„Turbinen-Wartburg“ von Dr. Glaubrecht im Museum für sächsische Fahrzeuge in Chemnitz

Der „Turbinen Wartburg“ als Beispiel für einen Antrieb durch Kreislauf von in der Atmosphäre ohnehin vorhandenen Stoffen

Nur „Abgase“ in Form von Sauerstoff und Wasserdampf – der „Turbinen-Wartburg“ mit 120 PS

Viele Fahrzeughersteller betreiben die Entwicklung nachhaltiger, alternativer Antriebskonzepte. Sehr große Mengen an Steuergeldern flossen in diese Forschung. In der heutigen Praxis spielen sie aber keine Rolle. Den weltweiten Konzernen wurden bekanntlich durch unsere Regierungen die Lizenz zum unbegrenzten Gelddrucken durch Emittieren von Treibhausgasen auf unbegrenzte Zeit und in unbegrenzter Quantität, wie es scheint für immer, beurkundet. Energiekreisläufe, wie durch Wasserstoffantriebe, werden sich so niemals durchsetzen. Faszinierend ist, wie Dr. Glaubrecht aus Torgau ein Konzept zu einem nachhaltigen Energiespeichersystem unter den Bedingungen des „Mini-Staates DDR“ entwickelte. Mit Energie wird aus Sauerstoff und Wasser Wasserstoffperoxid erzeugt, das in kleinen Turbinen mit hoher Leistung zu völlig unschädlichen Produkten zerfällt, die sowieso in großen Mengen in der Atmosphäre vorhanden sind. Schädliche Effekte wären so nicht zu erwarten. Während der CO2-Gehalt von 0,03 auf 0,04 Prozent stieg und bereits messbare Veränderungen in der Atmosphäre hervorrief, würden die Emmissionen solcher Fahrzeuge die Prozentsätze von Sauerstoff von etwa 21 % und Wasserdampf (denken Sie an all die Wolken und Niederschläge!) nicht nennenswert verändern.

Das Elektroauto Hotzenblitz war seiner Zeit einfach zu sehr voraus. Schade, schade! 

Der Hotzenblitz

Reichlich 20 Jahre vor dem durch die Werbung eines Kapital-Giganten einigermaßen bekannt gewordenen E-mobils BMW i3 wurde der Hotzenblitz etwa 1990 entwickelt und von 1993 bis 1996 in der Suhler Fahrzeugwerk GmbH gebaut. Das wegweisende Elektromobil ist heute ein gesuchtes Sammelobjekt und ein Meilenstein der Elektromobilität. In einer Gesellschaft, die das 3-Liter-Auto im Sinne anzustrebenden Hubraums favourisiert, musste es natürlich scheitern. Schade, schade !

Naether Fahrradhilfsmotor 20ccm, Baujahr 1950

Der Behelfs-Fahrradhilfsmotor 

Naether war auch eher ein Idealist, der vor allem all den Frauen, die zur Arbeit in der LPG, oder vom kleinem Dorf in den nächstgrößerem Ort, mit einer Arbeitsstelle oder besseren Einkaufsmöglichkeiten ganz preiswert und praktisch fahren wollten, zu helfen versuchte. Das sollten sie bald unkompliziert mit einem kleinen Motörchen bewerkstelligen können, das mit verschiedenen Stoffen, wie Benzin, Alkohol oder Äther betrieben werden konnte. Das Motörchen war allerdings störanfällig und nicht sehr leistungsfähig. Nach einigen Versuchen fiel es in der Planwirtschaft unter den Tisch. Ich erlaube mir einen der vielen Versuche der Verbesserungen des real existierenden Alltags vom Papierkorb aus dem Orkus des Vergessens der Analogen nun in etwas Ähnliches in der digitalen Welt zu verschieben. 

 

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Quellen:  Ausstellungskatalog, Museum für sächsische Fahrzeuge e.V., Chemnitz, HB- Werbung und Verlag GmbH & Co KG, Chemnitz