(in Arbeit)

Frühe Rennmaschine auf Basis des Reichsfahrtmodells

Frühe Rennmaschine auf Basis des Reichsfahrtmodells

DKW Rennmaschine, Baujahr 1922

Im Jahr 1922 wurden erste (4) Exemplare des Reichsfahrtmodells mit Werksunterstützung auf 4 PS getunt. Beim populären Rennen auf der Opelbahn wurde mit diesen Maschinen ein Rundendurchschnitt von über 70 km/h erreicht. Skurril wirkt die aerodynamische Heckverkleidung, die dem Körper des Fahrers eine käferhafte Gesäßverlängerung verschafft.

DKW ARE 175, Baujahr 1927, Detail Motor

DKW ARE 175, Baujahr 1927, Detail Motor

DKW ARE 175, Baujahr 1927

Motorsport begeisterte bald auch in Deutschland große Teile der Bevölkerung. Erfolge bei den populären Rennen steigerten den Absatz. Deshalb wurden ab 1925 bei DKW spezielle Rennmotorräder mit Wasserkühlung und Ladepumpen entwickelt. Mit der 12 PS starken ARE 175 konnte 1926 die deutsche Meisterschaft und 1927 auch die Europameisterschaft in dieser Klasse gewonnen werden.

DKW PRE 500, Baujahr 1929

DKW PRE 500, Baujahr 1929

DKW PRE 500, Baujahr 1929

Ab 1927 wurden Rennmaschinen auf Basis des Serienmodells ZSW entwickelt. Der Motor wurde mit einer Ladepumpe versehen und leistete anfangs mit 26 PS fast doppelt so viel, wie der Serienmotor. Die Leistung stieg bis 1930 auf etwa 36 PS, allerdings bei einem Verbrauch von bis zu 20 Litern auf 100 Kilometer. Die Zweizylinder- und Doppelkolbenmaschinen von DKW hatten deshalb immer große Tanks. Toni Bauerhofer gewann auf dieser Maschine 1930 die deutsche Meisterschaft in der Klasse bis 500 ccm.

DKW SS 350, Baujahr 1939

DKW SS 350, Baujahr 1939

DKW SS 350, Baujahr 1939

Der wassergekühlte Doppelkolbenmotor hatte vier Kolben, jeweils zwei mit gemeinsamen Brennraum, eine doppelt wirkende Ladepumpe und leistete etwa 32 PS. Die Maschine besaß schon Hinterradfederung und galt als eine der erfolgreichsten in ihrer Zeit. Mit einer baugleichen Maschine wurde Siegfried Wünsche 1939 Europameister in der Klasse bis 350 ccm. Nachdem DKW statt der Ladepumpen Kompressoren einsetzte, wurden 22 Stück an Privatfahrer abgegeben. Diese Maschinen waren noch weit bis in die fünfziger Jahre auf den Rennstrecken zu sehen.

DKW SS 350, Baujahr 1939

DKW SS 350, Baujahr 1939

DKW Rennmaschine in den Boxen des Sachsenrings 2017

DKW Rennmaschine in den Boxen des Sachsenrings 2017

DKW Rennmaschine, Sachsenring, 2017

DKW Rennmaschine, Sachsenring, 2017

Detail Ladepumpen-Motor

Detail Ladepumpen-Motor

DKW SS 250 auf dem Sachsenring 2017

DKW SS 250 auf dem Sachsenring 2017

DKW SS 350 auf dem Sachsenring 2017

DKW SS 350 auf dem Sachsenring 2017

DKW US 250, Baujahr 1939

DKW US 250, Baujahr 1939

DKW US 250, Baujahr 1939

Der Zweizylinder-Doppelkolbenmotor mit Aufladung durch einen Flügelzellen-Kompressor erzielt aus 250 ccm Hubraum eine Leistung von ca. 39 PS. Die Maschine hatte bereits eine hydraulisch gedämpfte Telegabel und wog nur 125 kg. 

 

Aufnahmen aus dem Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz

Motor US 250 im Museum für sächsische Fahrzeuge

Motor US 250 im Museum für sächsische Fahrzeuge

DKW Super Sport Gespann, Sachsenring, 2017

DKW Super Sport Gespann, Sachsenring, 2017

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Quellen: Ausstellungskatalog, Museum für sächsische Fahrzeuge e.V., Chemnitz, HB- Werbung und Verlag GmbH & Co KG, Chemnitz