Nach dem vereitelten Dreizylinder wurde ein außergewöhnlicher Tandem-Zweizylinder entwickelt, bei dem man die thermischen Probleme im Kurbelgehäuse bei den enormen Drehzahlen besser beherrschen wollte. Der ebenfalls drehschiebergesteuerte und wassergekühlte Motor leistete im Jahr 1970 34 PS bei ungeheuren 13.800 Umdrehungen in der Minute. Das Getriebe hatte wegen der neuen Beschränkung durch das FIM-Reglement nur noch sechs Gänge. Mit diesem Modell konnte man keinen Grand-Prix-Sieg mehr erringen. MZ zog sich aus der Achtelliter-Klasse der Weltmeisterschaft im Strassenrennsport zurück.

MZ RZ 125 Tandem Bj. 1970 am Sachsenring 2017

MZ RZ 125 Tandem Bj. 1970 ohne Verkleidung

MZ-Rennmotor RZ 125 Bj. 1970 Augustusburg

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