StartseiteUncategorizedADMV Classic Cup in Köthen 2020

Recht kurzfristig hatten die Verantwortlichen in Sachsen-Anhalt die Veranstaltung dann doch genehmigt. So führte der MC Köthen auf dem Wattrelos Ring am 3. und 4. Oktober eine etwas abgespeckte Version des Classic Cups durch. Im Gewerbegebiet Köthen-West war ausreichend Platz für die Aktiven und die Zuschauer konnten sich an der Strecke weiträumig verteilen. Bei den Gleichmäßigkeitsläufen der verschiedenen Klassen wurden die historischen Fahrzeuge endlich wieder auf Touren gebracht. Bei den Motorrädern gab es einige Maschinen zu sehen, die ich noch nicht kannte; MZ-Einzylinder-Renner und Jawa-Zweizylinder, wunderschön aufgebaut. Reinhard Päßler hatte eine Rennmaschine des französischen Herstellers SIC mitgebracht. Die Firma baute DKW-Motorräder in Lizenz. In einer Extravorstellung war der E 600-Formelwagen zu sehen, der früher von Siegfried Schulz aus Köthen bewegt wurde. Die Trabanten waren wieder zahlreich und fuhren in eigenen Läufen.

Rarität: Christian Frank aus Königsbrück mit seiner MZ HB (Hartmut Bischoff) 250, Baujahr 1969

Marko Zimmermann aus Kamenz legt sich mit seiner Honda Baujahr 1980 richtig ins Zeug.

Erhard Gärtner aus Zittau mit BSA Empire aus dem Jahr 1938 und mutiger Pantoffelturner(*)in jüngeren Baujahrs

Gleichmäßig schnell: Frank Werner aus Pausa im flinken VW Polo Baujahr 1983

Stephan Heinzmann im Shiguli 2101

Tommy Opelt und Peter Hennebach in Trabant 601

Formel E 600 mit Trabant-Motor ehemals von S. Schulz

Formel E 600 im Presentationslauf

Besonders interessant war die neu entstandene Replik einer Minimot, die einst Bernd Birzer gebaut und anschließend pilotiert hatte. Mit seiner Unterstützung hat nun Rainer Liebe das einzigartige Fahrzeug nachgebaut. Wie das Original besteht es aus einem Rahmen des Simson Star, einer Schwinge der Schwalbe, dem Vorderrad des Motorrollers Tatran und Telegabel und Hinterrad vom S 50. Bernd Birzer hatte noch Zylinder und andere Gußteile des wassergekühlten Zweizylinders mit 50 Kubikzentimetern Hubraum. Dennoch weißt das Triebwerk einen Unterschied zum Original auf. Während das Original drehschiebergesteuert war, weist die Replik Membraneinlässe auf. Bei den Rennen ging das Bienchen wie die Pest und fuhr Bikes mit vielfachen Hubraum davon.

Rainer Liebe und Bernd Birzer mit der Minimot Replica

Nachbau 50ccm Zweizylinder-Minimot-Motor 

Rennmaschine des französischen DKW-Linzenznehmers SIC 

Wassergekühlter Motor der SIC-DKW von Reinhart Päßler

Video eines Laufs mit Trabant-Tourenwagen

Gründer des Histo-Cup: Holger Rüdiger in der Auslaufrunde

Kegelhüte bei der „Trabant-Feier“ in Köthen

Bilderstrecke bei Flick


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