StartseiteUncategorizedClassic Enduro Zuverlässigkeitsfahrt in Sandersdorf-Brehna 2022

Enduro-Maschinen aus fünf Jahrzehnten und der ganzen Welt, bewegt von vielen über Jahrzehnte jung-gebliebenen Artisten, die Geschichte von Fahrern, Marken, Firmen und Weltmeisterschaften auf einem Gelände, das der Bergbau uns hinterließ. Es ist nicht die schlechteste Hinterlassenschaft, welcher der MSC Roitzsch dort zum Leben erweckte. Einigermaßen verblüfft war ich darüber, dass nur wenige japanische Marken vertreten waren. Jüngere Leute werden staunen, welche Vielfalt an Motorradmarken es einst allein in Deutschland gab. Junge Leute wissen wenig über NSU, Zündapp, DKW, Herkules, Kramer und Maico. Die älteste Maschine war eine 67 Jahre alte NSU Gelände-Max. Noch größer als die Zeitspanne der Baujahre von 1955 bis 1992 war die Zeitspanne, welche die Fahrer mit ihrem Alter zeigten. Ihre „Baujahre“ lagen zwischen 1946 und 1997 deckten eine Zeitspanne von 51 Jahren ab. Großartig wie der 1946 geborene Manfred Liese mit seiner kleinen Jawa 175 mit ihrem Brückenrahmen durch die Wertungsprüfung sauste. Viele der legendären MZ und Simson-Enduros erinnerten an eine große Zeit, als Mannschaften aus der DDR regelmäßig die inoffizielle Weltmeisterschaft „Six Days“ im Geländesport gewannen. Aber man sah auch viele Fabrikate ihrer damaligen Konkurrenten, wie KTM, Fantic, Husqvarna, SWM, Bultaco und Puch, um einige europäische Marken zu nennen. Mich hat die gelungene Veranstaltung sehr begeistert.

Video: Impressionen von der Veranstaltung

Drei Nationen, drei Jahrzehnte, wunderbare Maschinen; aus den 80gern, den 60gern und 70gern, aus Österreich, der DDR und Italien vereint in Brehna (und hier v.l.n.r.)

Am Morgen noch ganz sauber; die NSU Gelände-Max 250 Baujahr 1955 von  Thomas Sandig

Schnell: Fabian Rott mit historischer MZ ETS 250 G

 Thomas Rümmler auf einer der letzten Werks-MZ

Die kleine Schwester der ETS 250/G 5:  Klaus Wieland auf seiner MZ ETS 175/G, Baujahr 1966. So sahen die Werks-MZ der Six Days-Siegerserie in den 60gern aus.

Interessante Chimäre zügig bewegt; Werks-Fahrgestell, Kleinserien-Rumpf-Motor und CZ-Zylinder der MZ GT 350 pilotiert von Jens Müller

mehr: Bilderstrecke auf Flickr


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